Mit Musik, Video, Text, Tanz und offenem Mikrophon
Eintritt frei,  Spenden für Moabit hilft!

„Sei du Gesang mein freundliches Asyl“
Diese Zeilen schrieb der deutsche Dichter Friedrich Hölderlin in seinem Gedicht: Mein Eigentum zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts.

Zu allen Zeiten mussten Menschen ihre Herkunftsländer aufgrund von Kriegen, Diktaturen oder anderen widrigen Umständen verlassen. Dennoch wurden Sie, auch in der Fremde von Ihrer Heimat, als einem Ort der seelischen Zufluchtsstätte begleitet. Dieser spiegelte sich vor allem in den typischen Klängen, Farben, Gedichten und Landschaften wieder. Die Kunst hat den Menschen von jeher gerade in den schlimmsten Krisen einen existentiellen Halt gegeben, den ihnen keine Macht der Welt wegnehmen konnte. Wir erinnern uns an die Bilder von Menschen im Nachkriegsdeutschland, die gebannt in den zerbombten Konzerthäusern den Klängen einer Symphonie lauschten. Oder Menschen, die nach Terrorattentaten gemeinsame Lieder sangen.

Lehrer und Schüler des Musikstudio Ohrpheo Berlin gehen gemeinsam mit Flüchtlingen der Frage nach, was für sie die Klänge der Heimat bedeuten und worin sich diese äußern. Ob nun ein Hölderlingedicht, der Klang der syrischen Laute, Trommeln, Tänze, ein Kindermärchen oder auch nur der Gesang eines Vogels. Im Anschluss wird das Publikum mit „offenem Mikrophon“ eingeladen, ihre Erfahrungen auszutauschen.

Unsere Mitarbeiter arbeiten alle ehrenamtlich, ohne Kulturförderung, unsere Gelder gehen alle zu 100% an die Initiative „ Moabit hilft“.

Die dortige Leiterin wird unser Projekt mit einigen einleitenden Worten vorstellen.

Getränke und landesübliche Snacks werden vor und nach der Veranstaltung erhältlich sein.

Wir freuen uns auf Ihren/euren Besuch,
mit klingendem Gruß

Andreas F. Staffel

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