Im Rahmen des Programms für zeitgenössische Musik und Performance des Festivals EnCounterpoints 2019 laden wir euch zu einer Nacht der Poesie mit den Gastkünstlern Demi Anter, Alexander Norton, Luke Swenson und Louisa Griffith-Jones ein. Nach dem einstündigen Programm im Musikstudio Ohrpheo folgt ein Open Mic für Musiker und Schriftsteller.

Der Eintritt ist frei. Spenden für die Künstler sind erwünscht.

20:00 - 21:00: Poetry Program
21:00 - 21:15: Pause
21:15 - 23:00: Open Mic

Performer, die sich für das offene Mikrofon interessieren, können sich ab 21:00 Uhr anmelden und erhalten jeweils 2 Songs/6 Minuten. Bitte bringt Eure Instrumente mit (Klavier und Verstärker werden gestellt).

DEMI ANTER ist eine österreichisch-amerikanische Künstlerin aus Kalifornien. Ihre Arbeit erschien in zahlreichen Zeitschriften in den USA, Großbritannien und Europa. Sie ist bereits mit Beau Sia, Anis Mojgani, Sarah Kay und Erin Fornoff aufgetreten. Sie war eine gefragte Dichterin auf der Belfast's Poetry Jukebox, Gewinnerin des Wicked Slam (Berlin) und der Cúirt Festival Spoken Word Platform (Galway), und wird dieses Jahr beim Electric Picknick Festival und dem Edinburgh Fringe auftreten.

ALEXANDER NORTON spielt mit unseren Vorstellungen vom menschlichen Verhalten als sozialem Experiment. Als Transgenderin untersucht sie in ihren eigen Worten die unterschiedlichen Ausprägungen des männliche Rollenverhaltens und Rollenbildes. Die ständige Verbindung zwischen dem, was wir sehen und dem, was wir hören, ist ihr Kernthema. Über das Lachen versucht sie, Menschen zum Nachdenken zu brungen und das Offensichtliche zu hinterfragen..

Als Performer schöpft LUKE SWENSON aus Erfahrungen in der Poesie und im Theater. Derzeit ist er im Vorstand der Deseret Experimental Opera Company und Mitglied des Replica Institute for Creative Anticipation and Performing Arts. Seine Schriften wurden in Englisch und Deutsch in der FU Review (Ausgabe 6 in Kürze), im Riddled with Arrows (The Spotlight Issue), in der Lost Sparrow Press (Porcupine) et al. veröffentlicht. Inspiration schöpft er aus dem Raum außerhalb der Sprache. In seinen Solo-Performances arbeitet er mit Codeswitching, Grunzen, Husten, Essen, Niesen, Stöhnen, Zahnseide, Pilates und vielem mehr.

LOUISA GRIFFITH-JONES ist eine Dichterin, deren Arbeit auf Improvisation und Stand-Up-Comedy fußt. Seitdem sie herausfand, dass sich ihr Name auf lemon-squeezer und fridge-freezer reimt, ist sie von Klang und Lyrik besessen. Reim und Rhythmus spielen bei ihr eine wichtige Rolle. Bei ihrer Arbeit geht es um das Zuhören. Sie hört auf sich, auf andere und auf die Welt.

Zurück