Noriko Okamoto - Kontrabass
Christopher Zabel - E-Bass, Kontrabass, Piccolo-Bass
Henry Mex - Kontrabass, E-Bass, Piccolo-Bass
Raphael Büttner – Schlagzeug

Bassisten agieren im Hintergrund, werden von vielen nur als Begleitmusiker angesehen, obwohl sie die Basis der Musik liefern. Was wenn sie genug von dieser Rolle haben? Ein Projekt gründen, in dem sie sich zum Frontmusiker erklären? So was wie bei Stanley Clarke oder Marcus Miller? Oder deren Bass-Battle-Trio mit Victor Wooten? Nein, das passt nicht zu ihrem bescheidenen Naturell. Eine andere Idee: Gleichgesinnte suchen, ein Ensemble aus Bassisten bilden, in dem man ständig die Rollen tauschen, Solist sein, mal hohe Töne, mal Akkorde wie ein Gitarrist oder Pianist spielen, aber auch einfach nur Bassist bleiben kann.

Das wirkliche Interessante daran ist jedoch die Entdeckungsreise durch die Klangwelt der tiefen Frequenzen und das ungewöhnliche Resultat dieser seltenen Besetzung, für das Kompositionen und Arrangements geschaffen wurde. Stilistisch im Jazz, in der Klassik und teilweise in der Pop-Musik angesiedelt. Das ist das aber völlig zweitrangig, im Vordergrund steht der spezielle unverwechselbare Sound dieser Band. Und weil Bassisten gerne grooven darf die Sache nicht ohne Schlagzeug sein. Es bildet auch einen Kontrast mit hohen, teils untypischen Beckensounds. Es unterstützt den Rhythmus, oder gibt ihn vor, umspielt ihn, bildet eine dramaturgisch eigene Ebene und sorgt für den überraschend vielschichtigen Klang von Bassonor."

 Am 22. Juni 2018 erleben wir im „Ohrpheo“ die Premiere dieses Projektes.

Zurück